Dienstag, 9. April 2013

Map 2013 – In Fachschale konvertieren

Mit Map 2013 gibt es die neue Funktion "In Fachschale konvertieren" mit der sich DWG oder FDO Daten in eine Fachschale  migrieren lassen. Über ein Mapping kann die Zuordnung von Ausgangsdaten (z.B. Layer) zu Zieltabellen gesteuert werden.

Im Zusammenhang mit dem Erstellen eines Mappings sind mir bisher folgende Punkte aufgefallen, die etwas Zeit gekostet haben:

Map Objektdaten 
Diese werden nur aufgelistet, wenn man entsprechend in der Klappliste von "Entity" auf "Object Data" umstellt. Das hatte ich eine ganze Weile übersehen.



Leere Layer
Enthält eine DWG Layer ohne Zeichnungsobjekte, dann werden diese Layer im Mapping Dialog nicht angezeigt. Das ist unschön, wenn man ein Mapping erstellen will und die Ausgangszeichnung zwar alle Layer enthält, nicht unbedingt aber alle Layer auch Daten haben. Lädt man ein bestehendes Mapping bei einer solchen Zeichnung, dann wird auch hier das Mapping des leeren Layers nicht angezeigt. Für den Anwender verwirrend, wenn er das Mapping kontrollieren will und der Eindruck entsteht, dass bestimmte Layer nicht gemappt sind.

Dateiname
Die Mapping Datei lässt sich nur einladen, wenn der Dateiname in der Mapping Datei mit dem Dateinamen der zu migrierenden Zeichnung übereinstimmt. Auch hier muss der Anwender entweder den Dateinamen ändern oder in der Mapping Datei (XML) den Namen anpassen.


Gespeichertes Mapping
Lädt man ein Mapping dann sind alle Einträge auf der Datenquellenseite aktiviert. Hier entsteht der Eindruck, alle Objekte mit allen Attributen werden gemappt. Tatsächlich ist nur gemappt, was auf der Zielseite einen Eintrag hat.




Export-Statistik
Hier wird nur angegeben, wie viele Objekte exportiert wurde. Man erhält keine Information darüber, wie viele Objekte nicht exportiert werden konnten (z.B. weil der Geometrietyp nicht für die Zielfeaturetabelle passt). Die Zeile:

357 von 357 Objekten aus 'CCZ1721-MSI' in 'TV_SCHACHT' eingefügt.

ist irreführend, da z.B. Linien auf dem Layer abgelegt sind (im Testbeispiel), die hier nicht erwähnt werden. Die Anzahl "357" bezieht sich nur auf 357 Blöcke, die exportiert werden können, nicht alle Objekte auf dem Layer (358 = 357 Blöcke plus eine PLinie).

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